Faces

Vor 3 Jahren, habe ich an der Challenge der Nibelungenquilter zum Thema Altern, mit diesem Quilt teilgenommen.

Der Stoff war länger einer Behandlung mit einem Essig-Wasser Gemisch auf einem alten Backrost ausgesetzt. Überarbeitet wurde er dann mit schwarzer Acrylfarbe, auf die ich vorher eine Schablone mit einem Frauenkopf aufgelegt habe. Das fertige Textilbild habe ich dann auf schwarzem Filz befestigt und dann auf einen Keilrahmen geklebt.

Nun ist ein weiterer Quilt aus dem gerosteten Stoff entstanden.

Dieser grobe Baumwollstoff wurde diesmal, um die Kopfsilhouette herum, eng bestickt, in unterschiedlicher Dichte.

Bei den zwei letzten Bildern habe ich etwas näher herangezoomt, damit man die Stickerei besser sieht:)

Zum ersten Mal bei dienstagsdinge:)

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Mein erster Babyquilt

Jetzt nähe ich schon so lange Kleidung, Taschen und Quilts, aber bisher noch keinen Babyquilt.

Nachdem ich im letzten Herbst erfuhr, dass sich im Familienkreis ein Baby ankündigte, war der Entschluss schnell gefasst, dass der neue Erdenbürger einen Quilt bekommen sollte.

Ein Stoffpaket, dass ich zum letzten Geburtstag geschenkt bekam, passte farblich perfekt.

Ich entschied mich für ein einfaches Muster, damit die tollen Stoffe zu Geltung kommen.

Da das Top an einem Nähwochenende entstand, bekam ich Rat und Unterstützung von meinen lieben Patchworkfreundinnen von den Nibelungenquiltern.

Ich schnitt den Stoff in 12 cm grosse Quadrate und dann begann die Spielerei. Und viele Augen sehen natürlich mehr als 2 und so wurde gelegt, ausgetauscht, gedreht und wieder gelegt bis jedes Quadrat einen optimalen Platz gefunden hatte.

Dann erst die einzelnen Quadrate zu Reihen genäht und dann Reihe für Reihe zum Top zusammengefügt, entstand das Quilttop an einem Tag.

Die passende Rückseite zu finden war dann schon schwerer und so fiel mir beim Einkaufen eine fertige Fleecedecke mit Teddyrückseite ins Auge, die genau das passende Maß meiner Patchworkdecke hatte. Und so viel die Entscheidung, das Top einfach auf die Fleecedecke zu nähen. Das klappte überraschender Weise sehr gut, obwohl ich es lediglich mit vielen Quiltnadeln auf der Decke befestigt hatte.

Heute werde ich den frisch gewaschenen Babyquilt an die glücklichen Eltern überreichen und hoffe, dass er ihnen gefällt.

PS. So „krumpelig“ wie er auf den Bildern aussieht, ist er in echt wirklich nicht:)))

Heute bin ich zum ersten Mal dabei beim freutag:)

Kosmetiktasche Vicky

Ich wollte mal wieder eine Kosmetiktasche nähen und habe mir diesmal das Schnittmuster Vicky von pattydoo ausgesucht. Die Aussenstoffe habe ich bereits beim Mustermittwoch zum Thema “ kleingemustertes“ gezeigt.

Bei der Anleitung von pattydoo kann eigentlich nichts schiefgehen, sie ist einfach super exakt.

Trotzdem ein paar Bilder zum Entstehungsprozess. Als Innenstoff diente eine ausgemusterte Jeans und als Einlage nahm ich ein Bodenwischtuch (neu):)

Heute zum ersten Mal verlinkt bei Dienstagsdinge:)

Mein Flower Garden Quilt

Vor vielen Jahren beschloss ich mich auch mit dem Handnähen näher zu befassen. Bis dahin hatte ich ausschließlich mit der Nähmaschine genäht. Und so fasste ich den Entschluss einen flowergarden Quilt zu nähen. Ich durchsuchte meine handgefärbten Stoffe und entschied mich dann für eine besonders farbenfrohe Variante.

So entstand im Laufe von 5:)))) Jahren dieser Quilt. Er ist noch nicht mal besonders groß, 50×80 cm. Wie es dann ans Quilten ging war mir klar, wenn ich das jetzt noch mit der Hand mache, dauert es nochmal so lange.

Mein Fazit: ich mag den Quilt und die Technik sehr gerne und bewundere alle Quilterinnen, die wunderschöne handgenähte Quilts nähen.

Papierpräsentation

Ich wollte euch nicht vorenthalten, wie ich einen Teil meiner bedruckten Papiere, die ich euch im letzten Blogpost, zum Thema Arbeit mit der Gelantineplatte Teil 2, gezeigt habe, präsentiere.

Ein uraltes Buch, das mir zum wegwerfen trotzdem zu schade war, dient als Präsentationsobjekt. Ich habe einige Seiten zur Hälfte gefaltet und meine Papiere reingeschoben.

Jetzt freue ich mich beim creadienstag dabei zu sein:)

http://www.creadienstag.de/

Arbeiten mit der Gelatineplatte Teil 2

Bei meinem letzten Beitrag über das Arbeiten mit der Gelantineplatte habe ich nicht erwähnt, dass die Platte selbstgemacht war. Ich habe mich genau an das Rezept von Ruth Alice Kosnick gehalten. Sie hat in ihrem You Tube Video, „neue Rezeptur für dauerhafte Gelantineplatte“ genau gezeigt, wie man sie herstellt. Man braucht dazu Gelantine in Pulverform, Glyzerin habe ich im Drogeriemarkt gekauft und Isopropanol in der Apotheke. Man kann eigentlich nichts falsch machen, ausser man nimmt Schnellgelantine:)

Ich habe dann gleich mal mehrere Platten, in unterschiedlichen Gefäßen hergestellt.

Das waren kleine Plastik- und Glasbehälter, aus denen ich sie auch einfach, nach dem Einfüllen und dem Festwerden der Masse rausholen konnte. Jetzt liegen sie bei mir, in Klarsichtfolie eingewickelt, im Kühlschrank.

Wundert ihr euch über die blaue Platte?

Da habe ich mit Procion Farben gearbeitet und sie ist seitdem blau durchgefärbt:)

Ich mache sehr gerne Druckarbeiten mit diesen Gelantineplatten.

Diese Arbeiten entstanden auf Papier, es ist ein Kleinformat, 10×15 cm.

Herzlichen Dank an Ruth Kosnick für das tolle Rezept.

Arbeiten mit einer Gelantineplatte

Hier seht ihr eine vor ca 3 Jahren entstandene Arbeit mit einer Gelantineplatte.

Nicht nur, dass man hier sehen kann, wie groß die Platte war, sondern wie ich in mehreren Arbeitsschritten immer wieder die Fläche überarbeitet habe.

Das ist nun die fertige Arbeit. Sie wurde noch gequiltet und dann auf einen 30×80 cm großen Keilrahmen gespannt.

Muster Mittwoch

Bei meinem letzten Beitrag zum Thema gemustert, habe ich euch gezeigt, wie ich meine „alten Patchworkstoffe“ mit aufgedruckter Stoffmalfarbe und fertig gekauften Papierschablonen aus dem Discounter verändert habe.

An den Beitrag möchte ich anknüpfen, ich habe jetzt einmal mit Procionfarbe gearbeitet, das zeigt das untere Bild. Die aufgedruckte Farbe hat etwas ausgeblutet und hat den Stoffen, so einen tollen „vintage touch“ gegeben.

Hier sind die unbedruckten und die bearbeiteten Stoffe, die ich wieder mit Stoffmalfarbe bedruckt habe.

Die interessanteste Erkenntnis aus der Druckaktion sind für mich aber die tollgefärbten Druckvorlagen. Sie gefallen mir so gut, ich werde sie bestimmt in einem nächsten Quiltprojekt verwenden:)

Patchworktasche Katharina

Es geht weiter mit einer klassischen Patchworktasche, Maße 48x40cm. An den Bildern zum Entstehungsprozess bekommt ihr einen Einblick, wie die Tasche entstand.  Einen Schnitt hatte ich dafür nicht. Die Henkel sind gekauft. Die Stoffe findet ihr überdruckt an der gelben Kosmetiktasche. Sie war ein Geschenk zu einem runden Geburtstag.

Kulturbeutel

Nachdem mein Sohn sich einen Kulturbeutel gewünscht hatte, fiel die Wahl auf ein dunkelblaues Kunstleder für innen, mit mehreren Taschen aus Jeansstoff. Für die Aussenseite wählten wir für den Boden das braune Kunstleder und für die Tasche verschiedene Jeansstreifen.

Einen Schnitt hatte ich nicht und so ist sie auch leider etwas groß geworden, 42×22 cm.