Cowl Neck Sweatshirt – Women’ s PDF Free Pattern

Diese Anleitung habe ich auf pinterest gefunden und sie hat mir so gut gefallen, dass ich es letzten Winter zwar ausgedruckt, aber nicht genäht hatte. Sie ist von sewingrabbit.com. Bin von der Seite heute auf http://www.mesewcrazy.com geleitet worden und habe es unter den ganzen Anleitungen nicht gefunden. Ich habe es aber im letzten Jahr auf pinterest Birgit Kühr TextilKreativ, auf meiner Pinnwand Bekleidung, gesammelt. Das heisst, von da könnt ihr es euch kostenlos runterladen.

Zum Schnitt und der Anleitung ist nicht viel zu sagen. Ich trage normalerweise Größe 36 und hier habe ich mich trotzdem für Größe Xsmall entschieden. Mir ist es auch weit genug.

Die Anleitung ist auch für einen Nähanfänger geeignet. Jeder Schritt wird nicht nur beschrieben, sondern es gibt auch noch genügend Bilder dazu. Auch wenn man in Englisch nicht sehr fit ist, reichen die Bilder meiner Meinung nach aus.

Den Kragen habe ich nur halb so hoch gemacht und für die Weite brauchte ich nur 67 cm.

Die Ärmel sind nur dreiviertellang, nicht nur aus totaler Stoffknappheit, sondern ich schiebe die Ärmel eigentlich immer hoch:)

Das war ein tolles Projekt, ohne Änderungen, schnell genäht und ein absolutes Wohlfühshirt. Davon werde ich bestimmt noch eines nähen.

Jetzt ab damit zum http://www.memademittwoch.blogspot.de und schauen, was die Kreativwelt im Dezember zu zeigen hat.

Kreative Grüße Birgit

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Lasagnequilt

Auf dem traditionellen Nähwochenende 2018 der Nibelungenquilter, ist dieser Quilt entstanden. Meine Nähnachbarin hatte innerhalb kürzester Zeit einen tollen Quilt genäht. Nachdem sie mir erklärt hat, wie er entstanden ist, musste ich so ein Teil auch unbedingt nähen.

So kramte ich meine Batikstoffe hervor und schnitt sie in Streifen á 7 Zentimeter. Die Länge reicht von 70 cm bis 1,10 m. Davon hatte ich nun 45 Stück!!! Ausserdem schnitt ich noch einige gelbe Quadrate mit 7 cm zu.

Alle Streifen nähte ich an der schmalen Seite zusammen, so dass ich eine lange Schlange hatte, die gelben Quadrate fügte ich unregelmäßig ein.

Dieser sehr, sehr lange Streifen wird in der Mitte geteilt. Dann näht man diese 2 Streifen an der langen Seite aneinander.Dieser fertige Streifen besteht nun aus 4 Stoffstreifen. Er wird wieder in der Mitte geteilt und aneinandergenäht. Man hat jetzt 8 Stoffstreifen, die man zusammennäht, wieder teilt . Das seht ihr auf dem Bild unten.

So geht es weiter, bis einem das Mass für die Decke gefällt.

Meine Decke ist 1,70 cm lang und 1,40 breit.

Als das Quilttop fertig war, war ich total happy. Es ging wirklich ratz fatz und hat einen Riesenspass gemacht.

Ich habe dann später eine Felldecke gekauft und darauf das Top mit Quiltnadeln befestigt. Den Versuch, das ganze mit Reihfaden vorzureihen, erwies sich als zu langwierig. So nahm ich Sicherheitsnadeln für Quilts, die sind leicht gebogen und man bekommt sie gut in den Quilt rein.

Jetzt musste ich ihn nur noch quilten……;) das dauerte dann 10 Monate bis ich mich dazu aufraffen konnte. Aber alle Sorgen und Bedenken zum Trotz, der Baumwollstoff mit der Felldecke lies sich mit meiner Nähmaschine super quilten. Ich nähte im Nahtschatten, es verzog sich nichts.

Über die farbenfrohe und dazu kuschelige Decke wird sich hoffentlich meine Tochter freuen.

Kreative Grüße Birgit

verlinkt bei http://www.handmadeontuesday.blogspot.com

http://www.dienstagsdinge.blogspot.com

Babylätzchen oder Babyschal

Das kleine Projekt, das ich euch heute vorstelle, habe ich für unseren Familiennachwuchs angefertigt.

Die Vorlage habe ich von einer Freundin vor Jahren bekommen und als die Idee aufkam, Lätzchen zu nähen, habe ich mich erinnert, dass diese sich in meinem Nähreich befinden müsste. Die Suchaktion dauerte dann länger, als die Teile zu nähen:)

Nun will ich noch kurz erklären, wie und aus welchem Stoff ich sie genäht habe. Bei dem Oberstoff handelt es sich um Baumwolle und der Unterstoff ist ein dickerer Sweatshirtstoff.

Ich habe mit einer Nahtzugabe von 0,7 cm und einem engen Stich genäht. Wichtig ist nur, dass man die Wendeöffnung nicht vergisst.

Nach dem Wenden habe ich die Kanten knapp eingeschlagen und mit dem Matratzenstich unsichtbar zusammengenäht.

Die Druckknöpfe hab ich nach Anleitung befestigt.

Hier seht ihr die Innenseite, der aber auch so getragen werden kann.

Ich habe die Kanten nicht abgesteppt. Das gefällt mir so besser.

Der dritte Schal entstand für einen kleinen Jungen. Die Oberseite ist hier ein dünner Sweatshirtstoff.

Ich hoffe, das die Schals bei den Beschenkten gut ankommen und sie oft getragen werden.

Mein Beitrag verlinke ich heute bei Dienstagsdinge und http://www.handmadeontuesday.blogspot.com

Kreative Grüße Birgit

Winter Frau Yoko

Ich wollte euch heute meine Frau Yoko im Winteroutfit präsentieren, nachdem ich vor einigen Wochen meine Frau Yoko mit kurzen Ärmeln gezeigt habe.

Beim Zuschneiden habe ich die Ärmellänge auf 53 cm inclusive Nahtzugabe nicht nur verlängert, sondern auch in Richtung der Ärmelbündchen schmäler werden lassen.

Die Bündchen sind 5 cm breit und es handelt sich um einen normalen dicken Bündchenstoff. Ich war mir zuerst unsicher, ob das mit dem weich fallenden Viskosestoff funktioniert, aber es gefällt mir sehr gut.

Jetzt bekommt ihr noch einen Blick auf die Verarbeitung, ich habe keine Overlock, sondern benutze bei Bedarf den Overlockfuss meiner Nähmaschine. Ich bin damit sehr zufrieden:)

Hier sieht man ganz gut, dass ich die untere Saumkante leicht abgerundet habe.

Ich bin mit meiner neuen Bluse sehr zufrieden und hoffe, dass ich euch vielleicht auch zu einer langärmligen Variante von Frau Yoko inspirieren konnte.

Kreative Grüße Birgit

Verlinkt bei

Sewlala

http://www.naehfrosch.de

Insideout

Herzlichen Dank, dass es diese Plattformen gibt, wo man seine Kreationen zeigen darf.

Hemden-Upcycling

Man nehme das nicht mehr passende Hemd des Göttergatten und einen gut passenden Blusenschnitt und näht sich daraus eine tolle Bluse!!!

Von vorne, mein Sohn bequatschte meinen Mann sein altes, eher sackartiges Hemd, das aber kaum getragen war, in den Kleidersack zu geben.

Als ich es so liegen sah, dachte ich mir, dass das zu gebrauchen war und habe es nicht entsorgt. Es lag da so einige Zeit und auf einmal kam mir, die Idee, dass man daraus doch eine Bluse machen könnte.

Ein erprobter Blusenschnitt war gleich gefunden. Ärmel abgeschnitten und Schnitt aufgelegt, wobei ich am Ärmel den unteren Schlitz erhalten habe.

Hier seht ihr nun einige Bilder der schnell fertig gestellten Bluse. Der grüne Stoff ist ein Batikstoff aus meinem Fundus.

Die grünen Stoffstreifen hatten eine Breite von 4 cm und am Ärmel habe ich sie doppelt angenäht.

Hier ist mir beim zuschneiden ein kleines Malheur passiert, das ich mit dem kleinen Stoffdreieck gut abdecken konnte.

Die Bluse war schnell genäht, da ich die vorhandene Knopfleiste und den Ärmelschlitz beim Zuschnitt erhalten habe.

Die Bluse fällt leger und ich bin ganz begeistert, mit wie wenig neuem Stoff und überschaubarer Arbeitszeit ich etwas Neues geschaffen habe.

Es hat sich wirklich gelohnt, dass Hemd in eine Bluse umzuwandeln:)

Ich freue mich daher, mein Projekt bei memadeMittwoch.blogspot.de zu zeigen und hoffe, den ein oder anderen zu inspirieren.

Kreative Grüße Birgit

Pucksack MiniPux

Anlässlich einer Überraschungsbabyparty für eine besonders liebe Freundin meiner Tochter entstand ein Pucksack. Ich hatte mir das freebook MiniPux vom Blog aefflyns.blogspot.de runtergeladen. Es stehen drei Größen zur Auswahl. Die Anleitung ist sehr ausführlich. Herzlichen Dank dafür an Evelyn.

Da wir den Pucksack ohne Taschen genäht haben, sind wir folgendermaßen vorgegangen.

Zuerst haben wir das Schnittmuster 2 Mal im Aussenstoff, einen kuscheligen dunkelblauen Fleecestoff mit Sternen und 2 Mal aus dem Innenstoff, einem dunkelblauem Jersey zugeschnitten. Zuerst nähten wir die 2 Teile des Sternenstoffs zusammen und dann die 2 Teile des Innenstoffs, hier aber auf eine 7cm breite Öffnung lassen , zum späteren wenden. Das vergess ich besonders gerne……

Den Bündchenstoff zuschneiden und an der schmalen Seite zusammen nähen. Dies wird dann gedehnt an den Aussenstoff angenäht. Das könnt ihr gut auf dem unteren Bild sehen.

Dann steckt ihr den Oberstoff mit Bund in den Innenstoff, dabei liegen die beiden „schönen Seiten“ aufeinander.

Jetzt wird der Innenstoff an das Bündchen angenäht.

So sieht das ganze nun aus. Ihr müsst jetzt nur noch das Aussenteil durch die Lücke im Innenteil wenden.

Geschafft:)

Der Pucksack ist bei den Gästen der Babyfeier auf großes Interesse gestoßen und der Wunsch kam auf, so etwas auch in groß haben zu wollen:)

Jetzt drücken wir der werdenden Mama die Daumen, dass sie den kleinen Mann bald gesund und munter in den Armen halten kann.

Kreative Grüße Birgit

verlinkt bei http://www.naehfrosch.de

Das Motto bei naehfrosch lautet zwar du für dich am Donnerstag, alle Projekte, die man für sich selbst gemacht hat, zu zeigen. Wir, alle Gäste der Party haben zusammen für die werdende Mama den Pucksack genäht. Ich hoffe, das entspricht noch den Regeln, wenn auch weit ausgelegt;)

T-Shirt Fano

Von Schnittmusterbox gibt es einen Schnitt für ein Kleid bzw. ein T-Shirt, den ich euch vorstellen möchte.

Ich habe hierfür einen Baumwolljersey vernäht.

Grösse 36 hat mit wenigen Änderungen gepasst. Von der Anleitung war ich begeistert, bis ich die Ärmel einnähen wollte und merkte, dass das eine Armloch auffallend kleiner war als das andere. Was war passiert?

Kurzerhand wollte ich das zu kleine Armloch einfach größer schneiden. Eine innere Eingebung hielt mich davon ab. Ich fing an den Schnitt und meine Stoffteile zu kontrollieren und stellte fest, dass ich , nachdem ich den Knoten vermeintlich gut hingekriegt hatte, nach der Anleitung Bild 10, das lose Ende falsch festgenäht hatte. Es muss nämlich in den Armausschnitt bis zu Punkt K gelegt werden. Das hatte ich beim ersten Mal übersehen, obwohl es in der Anleitung stand.

So sollte es aussehen:

Die Ecke am Armloch habe ich dann gerade noch begradigt, dass es dann wie auf dem unteren Bild aussieht. Nun waren beide Armlöcher gleich gross.

Das ist der Beleg für das Rückenteil, ich würde es beim nächsten Mal einen cm kürzer zuschneiden, damit es hinten noch besser anliegt.

Die Falten des Knotens legen sich richtig gut und das dauerhaft.

Ich bin froh, dass ich meinen Fehler entdeckt habe und das T-Shirt so gut geworden bist. Und beim nächsten Mal passiert mir, zumindest dieser Fehler, nicht mehr:)

Kreative Grüße Birgit

Verlinkt bei

memademittwoch

Vielen Dank, dass man da seine selbstgemachte Kleidung zeigen darf und tolle Inspirationen für neue Projekte bekommt:)

Breakdownprinting

Breakdownprinting stand dieses Jahr auch noch auf meiner to do Liste. Die Vorbereitungen dazu sind aufwendig, denn es ist einiges zu tun.

Am besten am Vortag den Stoff, der bedruckt werden soll, mit Soda tränken. Die Stoffstücke müssen vor dem Druck trocken sein, sonst verläuft die Farbe. Der Verdicker muss laut Anleitung angesetzt werden, man merkt, dass die Mischung stimmt, wenn die Masse langsam vom Löffel tropft. Urea muss ebenfalls angerührt werden. Der grösste Aufwand ist das Vorbereiten des Siebes. Ich habe meine Siebe letztes Jahr aufwendig mit Klebeband abgeklebt und das hält auch noch. Die alten Siebe mit Vorhangstoff bespannt, kann ich auch noch benutzen. Ich bereite aber noch einen neuen Rahmen vor, den ich mit dem Sieb T 43 bespanne. Erst klebe ich ihn mit einem Sprühkleber fest und dann schlage ich noch ein paar kleine Nägel rein, zum Abschluss wird noch schön abgeklebt. Das verhindert, dass sich der Rahmen auf Dauer verzieht. Ich fülle mir den Verdicker in ein kleines Fläschen mit einer feinen Spitze ( die zum Haare färben) und mustere meine Siebe mit dem klaren Verdicker. Das muss auch gut trocken sein.

Am nächsten Tag geht es dann los mit dem Breakdownprinting.

Folgende Arbeiten sind aber noch zu erledigen, das ist das Vorbereiten des Arbeitsplatzes. Das könnt ihr hier sehen. Als Unterlage habe ich einen ausgedienten Bettbezug doppelt gelegt und dann ein grösseres Stück Moltontuch obendrauf.

Die Farbe, Proxion, habe ich auch noch angesetzt, türkis, indigo und silbergrau. Zuerst einen Esslöffel Ureawasser in eine leere Schale und Farbpulver dazu. ( Staubmaske benutzen) . Schön umrühren, bevor man das Ganze in ungefähr 150 gr. von dem angesetzten Universalverdicker einrührt. Ihr seht auf dem Bild, dass die Farbe sehr dunkel ist.

Wenn der Stoff fertig bedruckt ist, wird er mit Folie abgedeckt und vorsichtig aufgerollt.

Jetzt ist das 2. Sieb dran. Ich benutze wieder abwechselnd, die auch vorher 3 benutzten Farben, plus gelb. Zuerst benutze ich silbergrau und türkis.

Dann mische ich auf dem Sieb türkis und gelb. Das dunkelgrün, das entsteht, sieht richtig klasse aus.

Hier hab ich noch mit silbergrau gearbeitet

Hier hab ich wieder mehr türkis und silbergrau gedruckt. Das Muster verschwindet nur sehr langsam.

Jetzt kommen alle Rollen zusammen in eine grosse Plastiktüte, die ich verschließe. Morgen früh wird die Rolle geöffnet. Alle Stoffen ausgepackt und in einem Eimer wird die Farbe ausgewaschen. Dann legt man die Stoffe eine halbe Stunde in warmes Wasser ein, mit ein paar Tropfen Syntrapol.

Danach wird der Stoff nochmal in der Waschmaschine gewaschen. Jetzt ist er farb- und waschecht und sieht so aus:

Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen, der Aufwand hat sich gelohnt, ist aber nicht zu unterschätzen. Vor allem wenn man mit grossen Sieben druckt, braucht man viel Platz. Beim nächsten Mal arbeite ich vorwiegend mit kleinen Sieben, 30x 40 cm, auch deshalb, da man damit auch einiges an Stoff bedruckt……

Kreative Grüße Birgit

Verlinkt bei creadienstag

Tee und Verdicker….geht da was?

Nachdem ich die vielen interessanten Berichte über Teefärbungen bei Müllerinart im September 2018 gelesen habe, kam mir die Idee den Verdicker, anstatt mit Wasser, mit Tee anzusetzen.

Damit könnte man auf Papier und auf weissen Stoff drucken.

Heute morgen habe ich erst mal meine Teebestände gecheckt und wie einige von euch auch abgelaufenen Tee entdeckt. Ausgewählt habe ich dann Früchte- und Rooibostee und zwei gekochte Kaffeepads, zur Abwechslung.

Diese habe ich jeweils mit 50 ml gekochtem Wasser aufgegossen, danach mit 5 gr. Verdicker verührt.

Das war eine meiner Schablonen.

Die Drucke auf Papier: am linken unteren Rand des Bildes, seht ihr etwas blau. Das kam von einer ungereinigten Schablone, da hatte ich blaue Farbe benutzt. Der Früchtetee ist auf Papier hellgrau getrocknet. Der Farbenmix am 3. Bildteil entstand durch den Schwamm, mit dem ich alles gedruckt habe, ohne ihn groß sauber zu machen.

So sehen die Drucke auf Stoff aus:

Die blaue Farbe hat sich immer mehr in den Vordergrund gedruckt. Fand ich jetzt aber auch wieder interessant und könnte man beim nächsten Mal gezielt als Effekt einsetzen.

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich den Stoff waschen soll oder verschwindet die Pracht dann:)

Verlinkt bei müllerinart.blogspot.com

Kreative Grüße Birgit

Frau Yoko

Der Schnitt Frau Yoko ist für dieses Jahr mein letzter Blusenschnitt.

Genäht ist er aus einem ganz leichten Viskosestoff, in Größe S. Normalerweise trage ich Größe 36.

Der Vorderteilbeleg ist nicht als extra Schnittteil beim Papierschnitt vorhanden, sondern muss aus dem Vorderteil abgepaust werden.

Ich habe die Bluse folgendermaßen gearbeitet.

Zuerst näht man den hinteren und den vorderen Beleg an der Schulternaht zusammen.

Dann näht man die 2. rückwärtige Passe an das Rückenteil. Die 2 zusammengenähten Belege werden nun auf das Rückenteil samt Rückenpasse gelegt.

Die Naht habe ich gesteckt, gereiht und dann abgesteppt. Die Nahtzugabe habe ich dann zurückgeschnitten und in regelmäßigen Abschnitten bis zur Naht eingeschnitten. Vorsicht: nicht in die Naht reinschneiden. Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn man festere Stoffe benutzt, aber auch bei feinen Stoffen ist er meiner Meinung nach berechtigt. Ausserdem habe ich auf dem Beleg die sog. Untersteppnaht genäht. Der Beleg legt sich noch besser und steht nicht ab.

Wenn man den Beleg jetzt auf die linke Seite der Bluse zieht, hat man den Auschnitt versäubert und die hintere Passe ist nun gedoppelt. Auch liegen die Nähte alle innen.

Fertig sieht der Auschnitt nun so aus:

Entgegen der Anleitung habe ich meine Nahtzugabe am Beleg nach innen geklappt. Das gefällt mir besser. Nachdem ich die Seitennähte geschlossen hatte, konnte ich auch die Passform überprüfen.

Jetzt habe ich noch die Ärmel ins Armloch eingenäht und dann wieder anprobiert.

Die Passform war sehr gut und so habe ich noch alle Nahtzugaben an den Säumen 2 Mal eingeklappt und genäht.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden:)

Kreative Grüße Birgit

Verlinkt bei http://www.naehfrosch.de

sewlala

Insideout